Psychosomatische Medizin Gehalt: Was verdienen FachärztInnen?
Aktuelle Gehälter in Klinik und Praxis – inklusive Tarif, Reinertrag und EinflussfaktorenWie hoch ist das Gehalt in der Psychosomatischen Medizin? Der Überblick zeigt aktuelle Tarifgehälter in Klinik sowie Einkommensmöglichkeiten in der Praxis.
Kurz-Überblick
FachärztInnen für Psychosomatische Medizin verdienen im Krankenhaus je nach Position etwa 61.000 bis über 130.000 Euro brutto jährlich. In eigener Praxis sind höhere Einkünfte möglich, die jedoch vom Reinertrag und den Betriebskosten abhängen.
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: Gehalt
Fachärztinnen und Fachärzte, die in öffentlichen Krankenhäusern oder Kliniken angestellt sind, erhalten eine Vergütung nach dem Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA. Abhängig von ihrer Einstufung können sie mit einem Gehalt in folgender Höhe rechnen:
In kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA, Stand 2025/2026) ergeben sich folgende jährliche Bruttogehälter:
- AssistenzärztInnen: ca. 61.000 bis 78.000 Euro
- FachärztInnen: ca. 80.000 bis 103.000 Euro
- OberärztInnen: ca. 100.000 bis 115.000 Euro
- Leitende OberärztInnen: ca. 118.000 bis 135.000+ Euro
Diese Werte basieren auf den aktuellen Entgelttabellen mit monatlichen Grundgehältern von etwa 5.600 bis über 11.600 Euro je nach Erfahrungsstufe. Zusätzliche Einnahmen entstehen durch:
- Nacht- und Wochenenddienste
- Bereitschaftsdienste
- Leitungsfunktionen
Gehalt an Universitätskliniken
An Universitätskliniken (TV-Ärzte/TdL) liegen die Gehälter in vergleichbaren Bereichen:
- AssistenzärztInnen: ca. 63.000 bis 82.000 Euro
- FachärztInnen: ca. 84.000 bis 105.000 Euro
- OberärztInnen: ca. 105.000 bis 124.000 Euro
- Leitende OberärztInnen: ca. 127.000 bis 144.000 Euro
Auch hier erhöhen Zuschläge das tatsächliche Einkommen deutlich.
Einkommen niedergelassener Psychosomatiker und Psychotherapeuten
In der Niederlassung wird nicht von Gehalt, sondern vom Reinertrag gesprochen. Für vergleichbare Fachrichtungen der Inneren Medizin liegt dieser laut statistischen Erhebungen bei etwa 200.000 bis 300.000 Euro jährlich (Reinertrag). Der Reinertrag ist nicht gleich persönliches Einkommen, da davon unter anderem abgehen:
- Personal- und Mietkosten
- Investitionen und Geräte
- Versicherungen und Rücklagen
Besseres Einkommen durch höhere Qualifikation
Zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen bieten Fachärzten für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie die Gelegenheit, ihre beruflichen Perspektiven und damit auch ihre Gehaltsaussichten zu verbessern. Empfehlenswert ist zum Beispiel eine Zusatzausbildung auf dem Gebiet der Psychoanalyse. Darüber hinaus kann ein weiterführendes Masterstudium beim beruflichen Vorankommen helfen, beispielsweise in Studienfächern wie Gesundheitsmanagement oder Gesundheitsökonomie.
Einflussfaktoren auf das Gehalt
Das Einkommen in der Psychosomatischen Medizin hängt stark ab von:
- Position (Assistenzarzt bis Chefarzt)
- Einrichtung (Klinik, MVZ, Praxis)
- Berufserfahrung
- Anzahl der Dienste
- Spezialisierung (z. B. Verhaltenstherapie, Psychoanalyse)
- Region
Checkliste: Wie lässt sich das Gehalt steigern?
- Facharztstatus und Zusatzqualifikationen erwerben
- Leitungsfunktionen übernehmen
- Dienste gezielt nutzen (Zuschläge)
- Wechsel in besser vergütete Einrichtungen
- Niederlassung oder Kooperation prüfen
- Spezialisierungen ausbauen
Zeitarbeit und flexible Arbeitsmodelle
Auch in der Psychosomatischen Medizin gewinnen flexible Arbeitsmodelle an Bedeutung. Gerade für FachärztInnen, die:
- ihre Arbeitszeiten besser steuern möchten,
- projektbezogen arbeiten wollen,
- verschiedene Einrichtungen kennenlernen möchten,
können temporäre Einsätze mit doctari eine interessante Alternative sein. Die Vergütung variiert dabei je nach Einsatz und sollte immer individuell verglichen werden. Jetzt registrieren und mehr erfahren!
FAQ Gehalt Facharzt für Psychosomatische Medizin
Je nach Position liegt das Jahresgehalt aktuell zwischen etwa 80.000 und über 130.000 Euro brutto nach Tarif. Zuschläge kommen zusätzlich hinzu.
Flexible Einsätze in der Psychosomatischen Medizin ermöglichen planbare Arbeitszeiten und transparente Konditionen. Passende Stellen entdecken und kostenfrei registrieren, um Einsätze nach Fachrichtung und Verfügbarkeit zu vergleichen.
Der Reinertrag kann deutlich höher sein als ein Klinikgehalt, liegt aber meist im Bereich von 200.000 bis 300.000 Euro jährlich – bei gleichzeitig höheren Kosten und Risiken.

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